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Mittwoch, 29. Juli 2009

Landeszuschuss macht Stadion-Paket perfekt

Mit dem Zuschuss des Landes Hessen wird das Stadion-Paket perfekt. Damit haben wir mit diesem für Offenbach und die Kickers so wichtigen Projekt allen Zweiflern zum Trotz endlich die Zielgerade erreicht.
Ein langer und zum Teil schmerzhafter Diskussionsprozess musste innerhalb der Koalition und der Stadt geführt werden, um zu diesem schließlich erfolgreichen Ergebnis zu gelangen. Die "Offenbacher Hausaufgaben", die die Stadt in Form von 10 Mio. Euro über die SOH bzw. über den städtischen Haushalt in das 25-Mio-Euro-Projekt einbringt, sind für uns natürlich kein Pappenstiel. Daher sind wir froh, dass der Kompromiss gefunden wurde, der sowohl den Interessen der Kickers-Fans und des Vereins als auch – mit dem Neubau des Sportzentrums am Wiener Ring – dem Breitensport gerecht wird.
Die SPD hat sich dabei von Beginn an für einen Stadionneu- bzw. –umbau eingesetzt. Und ohne die Hartnäckigkeit von Oberbürgermeister Horst Schneider stünden wir heute nicht da, wo wir jetzt sind. Vieles ist auch dem diplomatischen Geschick und dem Engagement des Ehrenpräsidenten des OFC, Waldemar Klein, zu verdanken. Von Anfang an ist allen Beteiligten klar gewesen, dass ein neues Stadion ohne den Zuschuss des Landes Hessen nicht umsetzbar ist. Jetzt übernehmen Land und Stadt einen etwa gleich großen Anteil an der Finanzierung des neuen Stadions. Damit haben wir die wohl einmalige Gelegenheit, einen Stadionneubau zu realisieren, beim Schopfe gepackt. Wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, wie erfolgreich Stadtpolitik sein kann, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.

Stephan Färber, 29.07.09

Montag, 29. Juni 2009

Projekte verschiedener Stadtteile nicht gegeneinander ausspielen

Zu einem offenen Brief der "Bürgerinitiative der östlichen Innenstadt"

Wir freuen uns darüber, dass sich Herr Ambros für die östliche Innenstadt einsetzt – es ist hervorragend, wenn sich Menschen für Offenbach engagieren. Der Einsatz für ein Offenbacher Viertel sollte jedoch nicht darin enden, Projekte unterschiedlicher Stadtteile gegeneinander auszuspielen. Dies macht auch haushaltspolitisch keinen Sinn.
Derzeit besteht die wohl einmalige Chance, Fördergelder für den Neubau eines Stadions vom Land zu erhalten. Dazu hat auch OFC-Ehrenpräsident Waldemar Klein mit seinen hervorragenden Kontakten beigetragen. Klein hat sich enorm beim Land für die notwendigen Finanzierungszuschüsse eingesetzt und viel Feingefühl und Diplomatie in der Zusammenarbeit des OFC mit Magistrat und Stadtverordnetenversammlung bewiesen.
Das vorgelegte Finanzierungskonzept ist hervorragend ausgearbeitet worden, deshalb hat die SPD auch die letzten Skeptiker in der Koalition letztlich von dem Projekt überzeugen können. Eine Kostenexplosion, wie von Ambros befürchtet, ist mehr als unwahrscheinlich, denn es wurde sehr konservativ kalkuliert.
Der OFC und das Stadion sind als Standortfaktoren für Offenbach nicht zu unterschätzen – für sehr viele Bürgerinnen und Bürger gehört der Fußballclub zur Seele ihrer Stadt – viele begründen ein Stück ihres „Offenbacher Selbstbewusstseins“ aus ihr. Und stolze Offenbacher tragen zu einem positiven Image unserer Stadt bei.
Auch das „Sportzentrum Wiener Ring“, das unweit des Stadions entsteht, zeigt, dass nicht nur an den Profifußball gedacht wird. Auch Offenbacher Vereine erhalten neue Trainingsflächen und Vereinsheime - insgesamt werden 28 Jugendmannschaften dort trainieren können.
Wir laden Herrn Ambros und die Bürgerinitiative aber gerne zu einer Fraktionssitzung ein, um noch einmal persönlich mit ihnen über ihren Standpunkt zu diskutieren. Dabei werden wir uns auch mit den Vorschlägen Ambros zur östlichen Innenstadt auseinandersetzen.

Stephan Färber, 29.6.09

Mittwoch, 24. Juni 2009

"!Jetzt geht's los! - Offenbach bekommt sein neues Stadion!"

Das ist ein großer Tag für alle Fans der Offenbacher Kickers in Stadt und Land - die Stadt bekommt ihr neues Stadion und ein tolles Sportzentrum am Wiener Ring noch dazu. Die SPD hat bei ihren Koalitionspartnern erfolgreich Überzeugungsarbeit geleistet - mit einem hervorragenden Finanzierungskonzept wird die wohl einmalige Chance genutzt und ein Stadionneubau realisiert. Der Stadionneubau ist Balsam für die Offenbacher Seele.
Das Stadion erhält 18.000 Plätze und kann um 3000 zusätzliche Plätze erweitert werden. Durch mehr Sitzplätze werden zusätzliche Zuschauergruppen angesprochen, wichtig sind der SPD-Fraktion aber gerade auch die treuen OFC-Fans auf ihren geliebten Stehplätzen. Diese sehen wir weiter auf der Gegengeraden: Das einmalige Flair des Bieberer Bergs muss erhalten bleiben.
Doch nicht nur an den Profifußball wird gedacht. Auch Offenbacher Vereine erhalten in der Sportstadt Offenbach unweit des Stadions mit dem "Sportzentrum Wiener Ring" neue Trainingsflächen und Vereinsheime - insgesamt werden 28 Jugendmannschaften dort trainieren können. Früher trainierte Michael Groß im damaligen Tambourbad, in Zukunft vielleicht ein neuer Nationalspieler auf dem heiligen Rasen?
Alles in allem ein tolles Paket: Ein großes Lob an unseren Oberbürgermeister Horst Schneider und die Sport- und Freizeitgesellschaft GmbH. Nicht vergessen werden darf, dass OFC - Ehrenpräsident Waldemar Klein mit seinen hervorragenden Kontakten wesentlich zu dem jetzigen Durchbruch beigetragen hat. Klein hat sich enorm beim Land für die notwendigen Finanzierungszuschüsse eingesetzt und viel Feingefühl und Diplomatie in der Zusammenarbeit des OFC mit Magistrat und Stadtverordnetenversammlung bewiesen.

Stephan Färber, 18.6.09