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Dienstag, 13. Juli 2010

Auch wenn die Hitze drückte – das konnte man sich nicht entgehen lassen

Der jüngste HfG-Rundgang hat mal wieder gezeigt, welche Bedeutung die Hochschule für Gestaltung für den Kulturstandort Offenbachs hat. Das Angebot beim Rundgang ist so vielfältig, dass man tatsächlich mehrere Tage braucht, um es ganz zu erfassen. Auch wenn die Hitze am Wochenende drückte – das konnte man sich nicht entgehen lassen. Besonders beeindruckt hat mich die Filmkuppel: ein einmaliges Erlebnis.
Ideal finde ich zudem den Ausstellungsraum im KOMM, nicht nur weil dieser klimatisiert ist. Ein großer Raum, sonnendurchflutet und quasi über den Dächern Offenbachs – schade, dass er nicht für immer als Ausstellungsraum zur Verfügung stehen kann.
Die SPD wird sich auch weiterhin ideell und praktisch hinter die Hochschule für Gestaltung, ihren Studenten und Absolventen stellen. Sie unterstützt die HfG bei ihrem Wunsch nach einem größeren Standort am Hafen. Denn eins ist beim Rundgang wieder mal deutlich geworden: Die Hochschule platzt aus allen Nähten.

Carmela Dinice-Lehmann, 14.7.2010

Montag, 16. November 2009

Offenbacher Einzelhandel sollte einheitliche Parkgebührenrückerstattung anstreben

Die Offenbacher SPD-Fraktion unterstützt den Vorschlag, in Offenbach ein einheitliches Rükerstattungssystem für Parkgebühren einzuführen. Andere Städte in der Region haben es uns bereits vorgemacht. Neben dem zuletzt diskutierten Beispiel Hanau könnte auch die Idsteincard ein Vorbild für die Offenbacher Einzelhändler und Parkhausbetreiber sein. In Idstein haben sich ca. 60 Einzelhändler und Dienstleister aus den unterschiedlichsten Branchen zusammengeschlossen. Kundinnen und Kunden sammeln beim Einkauf Punkte, die sie entweder beim nächsten Einkauf einlösen können oder mit denen sie ihre Parkgebühren in 2 Tiefgaragen oder beim oberflächigen Parken an Parkscheinautomaten bezahlen können. Allerdings ist in Idstein diese Lösung ohne besonderen Beitrag der Politik erreicht worden. Auch in Offenbach besteht derzeit noch nicht die Notwendigkeit, dass die Politik direkt in diesen Prozess eingreifen sollte.
Stattdessen geht es um eine positive Begleitung der Bemühungen der Geschäftsleute - Eine solche Karte wäre auch ein tolles Angebot für Offenbach. Die Rabattlösungen, die jetzt z.B. einige Wochenmarktbeschicker oder einzelne Geschäfte im KOMM anbieten, sind zwar ein guter Anfang. Aber wünschenswert ist ein koordiniertes Angebot, an das möglichst viele Geschäfte und Parkhäuser angeschlossen sind.
Außerdem hofft die SPD nach einem Selbsttest auf eine bessere Parkhaus-Beschilderung im KOMM. Wer zum ersten Mal sein Auto im KOMM-Parkhaus abstellt, muss schon ziemlich suchen, um aus dem Parkhaus ins Einkaufszentrum und wieder zurück zu finden. Ein direkter Zugang zu den Geschäften ist zurzeit nur aus dem Parkdeck in der 3. Etage möglich – und auch diesen muss man vorher kennen. Die Kommunalpolitiker sind sich aber sicher, dass der Parkhausbetreiber und das Centermanagement die Ausschilderung bald verbessern werden. Manches muss erst in der Praxis erprobt werden, bevor man auf die richtige Lösung kommt.

Felix Schwenke, 16.11.09

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Felix Schwenke (SPD) ist froh, dass sein „Walk-of-Fame“-Schuhabdruck nicht mehr existiert

Der SPD-Stadtverordnete Felix Schwenke ist erfreut darüber, dass seine Fußspuren in der Frankfurter Straße verschwunden sind. Kurzzeitig hatte sich die Frankfurter Straße zu einem „Walk of Fame“ entwickelt. Als in den letzten Wochen die kaputten Gehwegplatten in der Fußgängerzone nur notdürftig mit Teer geflickt wurden, kam er zu der zweifelhaften Ehre, seinen Schuhabdruck in einem noch nicht ausgehärteten Teerfleck zu hinterlassen. Nachdem jetzt aber die Lücken in der Frankfurter Straße fachgerecht ausgebessert wurden, ist auch der Abdruck verschwunden.
Wir sind froh darüber, dass die Bauarbeiten und der LKW-Verkehr in der Fußgängerzone, die die Errichtung des KOMM und der Umbau der Großen Marktstraße mit sich gebracht haben, zu einem guten Abschluss gekommen sind. Wie wir erwartet hatten, bereichert das KOMM die Offenbacher Innenstadt und wird von Offenbachern und Besuchern bereits gut angenommen. Ein Gang durch das KOMM zeigt, dass Oberbürgermeister Horst Schneider richtig damit lag, sich für die sogenannte „große Lösung“ unter Einbeziehung der Mittelseestraße einzusetzen.
Auch der Umbau der Großen und der Kleinen Marktstraße sind ein deutlicher Gewinn für die Offenbacher Innenstadt. Der westliche Teil der Großen Marktstraße, der jetzt zur Fußgängerzone umgestaltet wurde, wirkt viel breiter, freundlicher und einladender als zuvor. Für die dort ansässigen Geschäftsleute hat sich die anstrengende Bauzeit sicher gelohnt. Auch die Kleine Marktstraße wirkt nach dem Umbau viel attraktiver. Wenn die Bepflanzung und die endgültige Gestaltung der Straße fertig gestellt sind, wird auch diese Straße zum Verweilen einladen. Von den zusätzlichen Kundinnen und Kunden, die das KOMM anzieht, werden auch die eingesessenen Geschäfte in der Fußgängerzone profitieren. Erfreulicherweise führt die Wirtschaftsförderung bereits Gespräche mit potenziellen Nachmietern für die ehemaligen Standorte von H&M und Thalia.

Felix Schwenke, 1.10.09